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Bettina Heck beim Ironman in Podersdorf am Start
19.09.2019 um 16:23 Uhr - Klaus-Dieter Boss

Triathlon in Podersdorf - Die Hitzeschlacht im Burgenland (Rennbericht von Tine Heck)

Das Training der letzten Wochen und Monate hatte sich gelohnt. Ich konnte den Triathlon in Podersdorf über die Ironman Distanz in meiner persönlichen Bestzeit finishen. Das Tüpfelchen auf dem "i" war, dass ich dabei sogar noch auf dem Stockerl gelandet bin.

Damit hätte ich nie gerechnet. Als morgens um 7 Uhr der Startschuss am Neusiedlersee gefallen ist, wollte ich eigentlich nur den Wettkampf genießen, Spaß haben und ohne Panne oder Sturz durchkommen. Aufgrund der Hitze der letzten Tage, war das Tragen eines Neopren-Anzuges verboten. Was mir persönlich sehr entgegen kam. Ganz nebenbei ist noch zu sagen, dass der Neusiedlersee nur knapp 1.50m tief ist, was dazu verleitet, bei Bedarf einfach stehen zu bleiben oder zu laufen. Das wurde vom Veranstalter und den Wettkampfrichtern jedoch peinlich genau beobachtet und kontrolliert. Im schlimmsten Fall hätte man mit einer Strafe rechnen müssen. Das hieß im Klartext, dass man am Ende des Marathons einen weiteren Kilometer hätte laufen müssen. ;-( Nach knapp 1:23 stieg ich aus den Fluten und nun sollte der schönste Teil des Tages beginnen.

Die 180km waren in 6 Runden á 30km auf einen total flachen, aber auch windanfälligen Kurs zu bewältigen. Es lief außerordentlich gut und ich konnte in den ersten Runden das Tempo sogar steigern. In den letzten beiden Runden kam jedoch ein leichter, aber deutlich bemerkbarer Wind auf, so dass die Zeiten langsamer wurden. Aber besser hätte es nicht laufen können und so erreichte ich nach 6:18 wieder die Wechselzone.

Jetzt konnte/sollte/musste der finale Marathon beginnen. Erschwerend kam nun leider hinzu, dass die Temperatur mittlerweile schon auf etwas über 30 Grad angestiegen war. Das hieß viel trinken und kühlen, um die Hitzeschlacht zu überstehen. Die ersten Kilometer liefen ganz gut, aber dann wurde es immer zäher. Und leider wurden die Geh- und Kühlpausen immer länger. Mein Plan, den Marathon durch zu laufen und nur an den Verpflegungsstellen zu gehen, ging leider nicht so richtig auf. ;-) Und der "Mann mit dem Hammer" kam schon viel früher als geplant. Vermutlich war seine Uhr kaputt oder er wollte früher Feierabend. ;-))) Das war mir aber alles total egal und nicht so wichtig. Man braucht ja schließlich noch Verbesserungspotenzial für ein nächste Mal. ;-) In meiner persönlichen Bestzeit erreichte ich auf Platz 3 in der AK das Ziel und war mega zufrieden.

Jetzt ist erstmal Erholung angesagt. Vielen lieben Dank und 1.000 Bussis an meinen persönlichen Supporter Tommy, der mich wie immer optimal unterstützt, angefeuert und aufgemuntert hat, wenn ich einen Durchhänger hatte. Auch ein großes Dankeschön an "meinen Coach" Michael Bannwolf von Kemipower, der mich optimal vorbereitet hat. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei Markus Abt, der mein Rad wie immer topp getuned und eingestellt hat. Last but not least, natürlich auch herzlichen Dank an alle, die zu Hause mit gefiebert und mit die Daumen gedrückt haben. Vielen Dank auch an den Veranstalter. Es war ein sehr schöner und familiärer Wettkampf.




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