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Triathlon in Podersdorf - Die Hitzeschlacht im Burgenland (Rennbericht von Tine Heck)

Das Training der letzten Wochen und Monate hatte sich gelohnt. Ich konnte den Triathlon in Podersdorf über die Ironman Distanz in meiner persönlichen Bestzeit finishen. Das Tüpfelchen auf dem "i" war, dass ich dabei sogar noch auf dem Stockerl gelandet bin.

Damit hätte ich nie gerechnet. Als morgens um 7 Uhr der Startschuss am Neusiedlersee gefallen ist, wollte ich eigentlich nur den Wettkampf genießen, Spaß haben und ohne Panne oder Sturz durchkommen. Aufgrund der Hitze der letzten Tage, war das Tragen eines Neopren-Anzuges verboten. Was mir persönlich sehr entgegen kam. Ganz nebenbei ist noch zu sagen, dass der Neusiedlersee nur knapp 1.50m tief ist, was dazu verleitet, bei Bedarf einfach stehen zu bleiben oder zu laufen. Das wurde vom Veranstalter und den Wettkampfrichtern jedoch peinlich genau beobachtet und kontrolliert. Im schlimmsten Fall hätte man mit einer Strafe rechnen müssen. Das hieß im Klartext, dass man am Ende des Marathons einen weiteren Kilometer hätte laufen müssen. ;-( Nach knapp 1:23 stieg ich aus den Fluten und nun sollte der schönste Teil des Tages beginnen.

Die 180km waren in 6 Runden á 30km auf einen total flachen, aber auch windanfälligen Kurs zu bewältigen. Es lief außerordentlich gut und ich konnte in den ersten Runden das Tempo sogar steigern. In den letzten beiden Runden kam jedoch ein leichter, aber deutlich bemerkbarer Wind auf, so dass die Zeiten langsamer wurden. Aber besser hätte es nicht laufen können und so erreichte ich nach 6:18 wieder die Wechselzone.

Jetzt konnte/sollte/musste der finale Marathon beginnen. Erschwerend kam nun leider hinzu, dass die Temperatur mittlerweile schon auf etwas über 30 Grad angestiegen war. Das hieß viel trinken und kühlen, um die Hitzeschlacht zu überstehen. Die ersten Kilometer liefen ganz gut, aber dann wurde es immer zäher. Und leider wurden die Geh- und Kühlpausen immer länger. Mein Plan, den Marathon durch zu laufen und nur an den Verpflegungsstellen zu gehen, ging leider nicht so richtig auf. ;-) Und der "Mann mit dem Hammer" kam schon viel früher als geplant. Vermutlich war seine Uhr kaputt oder er wollte früher Feierabend. ;-))) Das war mir aber alles total egal und nicht so wichtig. Man braucht ja schließlich noch Verbesserungspotenzial für ein nächste Mal. ;-) In meiner persönlichen Bestzeit erreichte ich auf Platz 3 in der AK das Ziel und war mega zufrieden.

Jetzt ist erstmal Erholung angesagt. Vielen lieben Dank und 1.000 Bussis an meinen persönlichen Supporter Tommy, der mich wie immer optimal unterstützt, angefeuert und aufgemuntert hat, wenn ich einen Durchhänger hatte. Auch ein großes Dankeschön an "meinen Coach" Michael Bannwolf von Kemipower, der mich optimal vorbereitet hat. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei Markus Abt, der mein Rad wie immer topp getuned und eingestellt hat. Last but not least, natürlich auch herzlichen Dank an alle, die zu Hause mit gefiebert und mit die Daumen gedrückt haben. Vielen Dank auch an den Veranstalter. Es war ein sehr schöner und familiärer Wettkampf.



Beim vorletzten Rennen der Interstuhl Cup Serie konnte Klaus-Dieter Boß beim „Kleinen Finale“ einen sensationellen Sieg für das Team des SC Onstemettingen/Zweirad Joos einfahren. Trotz nicht optimaler Witterungsverhältnisse – 10 Grad und Regen – waren etliche mutige und unerschrockene Fahrer am Start. Unter Ihnen auch Klaus-Dieter Boß, Markus Hackius, Manuel Restle und Timo Röcker vom SC Onstmettingen.

Auf dem kurzen und flachen Rundkurs wurde das Rennen als Kriterium ausgefahren. Das bedeutet, dass in jeder 5. Runde Wertungspunkte vergeben werden. Spannung und Action waren also angesagt. Das Feld blieb auch mehr oder weniger das gesamte Rennen über geschlossen zusammen. In den ersten Runden wurde zwar schon schnell, aber noch verhalten gefahren. Das sollte sich jedoch bald ändern. Als es auf die erste Wertungsrunde zuging, begann sich das Feld zu formieren, da sich jeder optimal positionieren wollte. In den Runden zwischen den Wertungsrunden wurde das Tempo zwar etwas rausgenommen, aber unsere Fahrer versuchte immer dran zu bleiben.

Es war auch für Timo, Markus und Manuel wichtig, nicht den Anschluss zu verlieren. Für Timo gilt es, den Gesamtsieg und für Markus und Manuel den Platz in ihrer Wertungsklasse zu sichern bzw. zu verteidigen. Für Klaus-Dieter lief das gesamte Rennen optimal. Er konnte etliche Wertungsrunden für sich entscheiden und viele Punkte einfahren. Nach einer Wertungsrunde gelang Klaus-Dieter sogar ein Ausreißversuch, in dem er einfach das Tempo hoch hielt und dem kompletten Feld davon fuhr.

Alle anderen Fahrer waren so überrascht und perplex, dass keiner versuchte ihn zu verfolgen und auch die gesamte Mannschaft bremste das Feld. Und so konnte Klaus-Dieter einen sensationellen Vorsprung rausfahren, den sogar noch ausbauen konnte, in dem er das komplette Feld überrundete. So konnte sich Klaus-Dieter Boß einen sensationellen Sieg beim Heimrennen in Onstmettingen sichern. Timo Röcker fuhr auch Platz 5, Markus Hackius auf Platz 11 und Manuel Restle auf Platz 12 .

Unser Nachwuchs Fahrer Laurin Hackius komplettierte mit einem guten 5. Platz beim Anfängerrennen das Team-Ergebnis. Alles in allem, ein sehr erfolgreiches Rennwochenende für unsere Fahrer.

Vielen Dank auch an alle Helfer hinter den Kulissen, die für das leibliche Wohl sorgten und die die Orga unterstützt haben.

Am 29. September 2019 findet mit dem Einzelzeitfahren in Albstadt das letzte Rennen der diesjährigen Interstuhl-Cup Serie statt.

Nach 2017 holte sich Tine Heck am vergangenen Wochenende erneut den 1. Platz in ihrer Altersklasse bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften über die Triathlon Sprint-Distanz in Ravensburg. Da es beim Schwimmstart recht eng zuging, dauerte es eine Weile, bis sich Tine frei schwimmen konnte und ihren Rhythmus fand.

Aber nach etwas mehr als 14 Minuten kam sie aus dem Wasser. Obwohl die 4. Disziplin, das Wechseln, nicht zu ihren Stärken gehört, stieg sie nach annehmbaren 3 Minuten auf´s Rad. Sie kam gut in Tritt und schon am ersten Anstieg direkt nach der Wechselzone konnte sie die ersten Konkurrenten überholen. Der wellige und eckige Radkurs mit den knackigen Anstiegen, den teilweise engen Kurven und den schnellen Abfahrten lag Tine. Deshalb hatte sie sich gegen das Tria-Rad und für das normale Rennrad mit Auflieger entschieden. Sie beendete den Rad-Split nach etwas mehr als 53 Minuten.

Auch der zweite Wechsel lief reibungslos und so ging es mit der letzten Disziplin, dem Laufen, in den Endspurt. Es waren 2 Runden á 2,5 km zu laufen. Alles lief optimal und so konnte Tine auf der zweiten Runde sogar noch etwas zulegen. Sie erreichte fast 2 Minuten schneller als 2017 das Ziel und sicherte sich so wieder einmal den Meistertitel, dieses Mal in der Altersklasse W45.



In Pfullingen erwartete Markus, Klaus-Dieter und Timo ein unbekannter Kurs. Die bestens organisierte 9. Etappe des Interstuhl-Cups bot einen knapp 700m Innenstadtkurs, welcher aufgrund des Regens schwer befahren war. Trotzdem war das Tempo von Beginn an sehr hoch und bereits nach der zweiten Wertung löste sich eine fünfköpfige Spitzengruppe, der sich Timo anschließen konnte.

Recht schnell konnten die Ausreißer das Feld überrunden und Timo konnte sowohl die Sprintwertung für sich entscheiden als auch den Etappensieg.Markus und Klaus- Dieter erreichten die Plätze 16 und 11.

Durch diesen Sieg liegt Timo nun in der Gesamtwertung mit nur 2 Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz, den es nun zu verteidigen gilt.

Laurin fuhr ebenfalls bei nassen Bedingungen das Anfängerrennen, konnte aber dieses mal gegen die ältere Konkurrenz nicht viel ausrichten und belegte Platz 4.

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